Lutherkirche

Lutherkirche Treten Sie ein, liebe Besucherin, lieber Besucher,
in das schöne Gotteshaus der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Wellingsbüttel.
Es umfängt Sie ein Raum, der zur Andacht, aber auch zum Schauen einlädt.



Die Andacht ist vielleicht Ihr Anliegen - doch beim Schauen können wir Ihnen mit einigen Erläuterungen helfen. Der Innenraum ist schlicht, doch fehlt es nicht an würdigem Schmuck. Wir möchten Sie bekannt machen mit
  • den Kirchenfenstern im Altarraum,
    die 1937 im Baujahr der Kirche von der Glasmalerin Sigrid Schlytter geschaffen wurden,
  • dem sechseckigen Altar,
    der seit 1976/77 seinen Platz in der Kirche hat und vom Bildhauer Wolfgang Kreutter entworfen wurde,
  • dem Adlerlesepult,
    dessen Entwurf von der Hand des Bildhauers Gerhard Marcks stammt und das vom Künstler dieser Gemeinde 1948 geschenkt wurde -nach dem Lesepult wurde das jetzige Dienstsiegel der Kirchengemeinde Wellingsbüttel entworfen,
  • Kanzel und Taufe,
    deren Reliefarbeiten 1937 vom Bildhauer Jürgen Manshardt ausgeführt wurden,
  • Taufschale, Altarleuchter und Altarkreuz,
    die sich, hergestellt vom Goldschmied Kay, seit 1937 in der Kirche befinden,
  • dem Alpirsbacher Kreuz
    - so genannt, weil ursprünglich für die "Kirchlichen Wochen" im Münster zu Alpirsbach bestimmt - , das von 1950 bis 1971 Altarkreuz war und jetzt dem Eintretenden zur Rechten seinen Platz gefunden hat. Das Kreuz stammt aus der Werkstatt von Rudolf Koch;
  • der Orgel:
    Das dreimanualige Instrument wurde 1962 von der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke errichtet und 1992 von der Firma Rudolf Beckerath erneuert (verändert). 2002 erfolgte die Rückführung (Register wieder wie 1962, Winddruckregelung, Setzeranlage), eine Generalreinigung und ein Spieltischneubau durch FA Karl Schuke.

Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die "Chronik der Kirchengemeinde Wellingsbüttel". Sie informiert über die oben erwähnten Ausstattungsstücke und erzählt die Geschichte der Gemeinde.
Wenn Sie den Kirchenraum verlassen und vorher vielleicht noch einen Blick auf die Balkeninschriften und das Lutherbild geworfen haben, empfiehlt sich ein Gang um das Kirchengebäude, entworfen von den Architekten Bernhard Hopp und Rudolf Jäger (Hamburg), eingeweiht am 1. Advent 1937. Von der Rückfront aus haben Sie einen Blick auf den von Eichen bestandenen Knasterberg, an dessen Hang sich ein bronzezeitliches Hügelgrab befindet.
 

Historie

Lutherkirche


Unsere ländlich anmutende Saalkirche mit Seitenemporen und Tonnendecke sowie einem etwas gedrungen wirkenden Turm wurde am 1. Advent 1937 als evangelische Lutherkirche eingeweiht. Die Verwendung von Backsteinen, Fachwerkfassaden und traditionellen Ziersetzungen im Mauerwerk unterstreicht den rustikalen Eindruck.

⇒ Lesen Sie hier mehr über unsere Schuke-Orgel.
⇒ Lesen Sie hier mehr über unsere Kirchenglocken.
⇒ Lesen Sie hier mehr über das Geschichts-Projekt.

Ansicht der neuen Glaselemente vom Eingang aus: Lutherkirche Foyer

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