Konzerte in der Lutherkirche

Orgel Musik, nur einen Spaziergang entfernt!
Die Konzerte in unserer Lutherkirche stellen eine schöne, hochwertige Ergänzung des reichen Hamburger Musiklebens in der City dar. Direkt vor der Tür im Alstertal können Sie Kirchenmusik erleben und genießen. Bereits in den 60er Jahren war die Lutherkirche durch den Namen Prof. Gerd Zachers als kirchenmusikalisches Zentrum am Hamburger Stadtrand (insbesondere mit avantgardistischem Programm) weithin bekannt geworden.
Auch heute noch stehen Kirchenvorstand und Kirchenmusiker für ein breit gefächertes Angebot kirchenmusikalischer Konzerte.

Konzerttermine

Wir laden Sie herzlich ein, unsere Konzerte in der Lutherkirche Wellingsbüttel zu besuchen. Wenn nicht anders angegeben, ist für unsere Konzerte der Eintritt frei, eine Kollekte für die Kirchenmusik wird erbeten.

Juni

Montag, 5. Juni, 17 Uhr
Pfingstmontag

Lutherkirche
10 Euro Eintritt,
Schüler und Studenten frei!
Wellingsbüttler Orgelfrühling Teil V
Bach, Susteck, Hambraeus und Rihm
Orgel: Alexander Annegarn (Volksdorf)


Sonntag, 18. Juni, 17 Uhr
Lutherkirche
10 Euro Eintritt,
Schüler und Studenten frei!

Wellingsbüttler Orgelfrühling Teil VI
(Abschlusskonzert)
Bach, Reger, Duruflé
Orgel: Moritz Schott

Mit dem 18. Juni ist die Konzertsaison der ersten Jahreshälfte beendet. Zur neuen Saison, die am 16. September beginnt, sind Sie wieder herzlich eingeladen!
Für die Sommerpause habe ich zwei Konzertempfehlungen für Sie:
Samstag, 29. Juli 2017 um 12 Uhr in der Hauptkirche St. Michaelis
Orgelpunkt - Kurzkonzert mit geistlicher Kirchenführung (Dauer ca. 40 Min.).
An den Orgeln von St. Michaelis: Moritz Schott
Eintritt frei - Spende erbeten
Dienstag, 15. August 2017 um 20 Uhr in der Hauptkirche St. Jacobi
Orgelkonzert im Rahmen des Hamburger Orgelsommers
Werke von Matthias Weckmann, Georg Muffat, Dietrich Buxtehude und J.S. Bach.
An der Schnitger-Orgel: Moritz Schott
Eintritt: 10 € (erm. 7 €)

Konzertvorschau

Samstag, 16. September
18 Uhr
Klassik trifft Jazz und Filmmusik
Konzert des Posaunenchors WeLLBLeCH im Rahmen der „Nacht der Kirchen“
Boris Havkin – Leitung
Moritz Schott – Orgel
 

4. Internationaler Wellingsbüttler Orgelfrühling

Der diesjährige Orgelfrühling neigt sich seinem Ende zu und so lade ich Sie herzlich zu meinem Abschluss-Orgelkonzert am Sonntag 18.6.17 um 17 Uhr in die Lutherkirche ein.
Um 16 Uhr werde ich ein kleine Einführung auf der Orgelempore machen.
Ich habe mich bemüht, ein schlüssiges und anspruchsvolles Programm zu machen, bei dem doch für alle etwas dabei ist:
J.S. Bach: Toccata in F- Dur BWV 540
Louis Vierne: Clair de lune aus den Fantasiestücken
Petr Eben: Tanz der Sulamith aus: Vier biblische Tänze
Max Reger: Choralfantasie: Ein feste Burg ist unser Gott op. 27
Felix Mendelssohn: Thema und Variationen D-Dur
Max Reger: Romanze in a-Moll, op. 80
Ch.-M. Widor: Toccata aus der V. Symphonie.

Anders als sonst häufig, gibt es diesmal keinen inhaltlichen roten Faden. Stattdessen ist das Programm eine Komposition aus guter Musik und steckt voller Poesie.
Den Rahmen bilden zwei der bekanntesten Toccaten der Musikliteratur - beide in F-Dur. Im Zentrum steht Regers Choralfantasie über den Lutherchoral "Ein feste Burg ist unser Gott", in der alle vier Strophen musikalisch ausgedeutet werden.
Vorbild für Viernes Clair de lune war wohl das gleichnamige Klavierwerk (3. Satz aus der Suite bergamasque) von Claude Debussy, das ganz ähnlich - mit verträumtem Anfang und Schluss und einem bewegten Mittelteil - aufgebaut ist. Die literarische Grundlage ist das wundervolle Gedicht von Paul Verlaine.
Viernes Klanggemälde gehört natürlich in einen größeren Raum und ist für ein symphonisches Instrument gedacht. Trotzdem hat es an der Schuke-Orgel seinen ganz eigenen Charme.
Der Tanz der Sulamith passt hervorragend zur Klanglichkeit und Farbigkeit der Schuke-Orgel. Auch zu diesem Stück gibt es eine gewissermaßen literarische Grundlage: das Hohelied des Salomo, dessen unterschiedliche Deutungen im Laufe der Zeit sehr interessant sind und das kaum in den Kanon der Schriften zu passen scheint.
Es handelt sich um keinen Gesellschaftstanz à la Wiener Walzer. Es ist ein Tanz der alles umfasst: Freud und Leid, Erotik, Leidenschaft und Lebenskraft. Ein Tanz bis zur Extase.
Ich würde mich freuen, Sie nach dem Konzert zu sehen und stehe gern für Diskussionen zur Verfügung.
/ Einen schönen Abend wünscht Ihnen
Ihr Moritz Schott
Lesen Sie hier mehr über den Wellingbüttler Orgelfrühling.
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